BELLA (RAINY) ITALIA

Du musst wieder raus, tönt es in meinem Kopf. Was tun? 


Also gut, kurzer Aufschrieb,...denk nach!
Ja! Hab' nen Plan!  



Du brauchst

  • Ein vernüfntiges Auto
  • Bestenfalls ein SUV
  • Eine  Kamera
  • Ein Objektiv
  • Wasser und Brot




    Man nehme 
  • 1x Mercedes-Benz GLC Coupe
  • 1x Routing Stuttgart-Italien
  • 1x Booking.com 
  • 1x Regenjacke
  • 1x MacBook
  • 1x Aufladekabel 

 


SPOT 1 - Der Idrosee besticht durch seinen einzigartigen Kieselstrand, welcher problemlos mit dem Auto erreicht werden kann. Man sollte sich vor Ort unbedingt genug Zeit nehmen und die Landschaft drumherum erkunden. Urige Schifferboote, verlassene Häuser und das kristallklare Wasser umgeben von einer traumhaften, meist nebelverhangenen Bergkulisse machen Lust auf einen längeren Aufenthalt.
De-Fakto blieb es aber bei einer guten Stunde und einigen Impressionen. Etwas durchgeweicht vom fotografieren stieg ich zurück in den GLC. Der nächste Spot, der Iseosee lag direkt auf dem Weg vom Monte Baldo, hier reichte es allerdings nur für eine kurze Pause ohne Fotos. Jener Berg sollte nicht mehr all zu weit entfernt sein, so vergingen die letzten Kilometer auch wie im Flug. 


DEN GIPFEL HINAUF

SPOT 2 - Nach einer kurzen aber ergiebigen Taufe im italienischen Regen war der Besuch am Idrosee südlich des Gardasees gelegen bereits Geschichte. Fest entschlossen sollte es den  Monte Baldo hinaufgehen um anschließend mit einer atemberaubenden Aussicht zu pausieren.
Dies gelang uns promt. Nach einiger Zeit erreichten wir dank zahlreicher Engpässe, 30er - Zonen und gesperrten Straßen endlich eine Hochpass-Straße, die einen tollen Ausblick versprach. Die Drohne war schnell ausgepackt, Fotos machen und endlich etwas pausieren, denn auf uns warteten knapp 2,5 weitere Stunden Rückfahrt, die sich im Mercedes-Benz GLC Coupe dank 4-Matic als sehr angenehm und bequem herausstellten. Der Monte Baldo und sein großes Naturschutzgebiet sollte definitiv bei jeder Süd-Tirol Tour berücksichtigt werden. 


...hier nun einige Impressionen, die ich vor Ort eingefangen habe. 
Das GLC-Coupe bringt für diesen Roadtrip alles mit was es braucht, um komfortabel und dennoch sportlich ans Ziel zu gelangen. Der 2,2l Turbodiesel in Kombination mit dem Sportfahrwerk, der 4-Matic und den großen 19 Zoll AMG-Sportline Felgen sorgen für ordentlich Fahrspaß, stehen aber auch auf unwegsamen Gelände dem Fahrer stet's zuverlässig zur Seite. Die Sitzposition ermöglicht ein sauberes überblicken der Fahrstrecke ohne dabei auf Sicherheit oder  Komfort verzichten zu müssen. Die äußere AMG-Optik rundet das Gesamtpaket ab und zieht neugierige Blicke auf sich.
Das GLC-Coupe ist auf dem ersten Blick nur schwer vom größeren Bruder, dem GLE-Coupe zu unterscheiden. Dies liegt an der fast identischen Karosserieform sowie dem gleichen Fahrzeugkonzept. Nebenbei bemerkt befinden wir uns auf einer luftigen Höhe von knapp 2000m über dem Meeresspiegel, Tendenz war für kurze Zeit steigend, aufgrund der früh einsetzenden Dunkelheit entschieden wir uns allerdings für einen frühzeitigen "Abstieg" und haben dann den direkten Weg zum Gardasee eingeschlagen, dort warteten schon ein leckeres Eis und Sonne....


DEN GARDASEE IN SICHTWEITE

Nach knapp 1500 Kilometern quer durch Bayern, Österreich und Italien gelangten wir zum finalen Ziel - Der weltbekannte Gardasee, Italiens größter See, Heimat vieler (vorwiegend) Deutscher Touristen und zahlreicher kleiner Dörfer. Knapp zwei Stunden südlich von Bolzano, 50km nördlich von Verona und einem großen Katzensprung in das Vorland von Mailand entfernt begeistert er mit seiner wunderschönen Wasserqualität und beeindruckenden Landschaften. 

Nach einer kurzen Pause und einem leckeren Eis begab ich mich für ein paar Stunden alleine auf Erkundungstour, um ein paar schöne Spots zum fotografieren zu finden. In Desenzano, dort wo auch eine Menge Touristen zu Fährfahrten aufbrechen gibt es einen kleinen Hafen mit einer Rampe zum abladen der Boote, ideal für ein paar Fotos aus der Schräglage. 
Kurz die Bodenbeschaffenheit gecheckt und schon saß der Rückwärtsgang. 
Sauber eingeparkt und raus, Fotos aus allen möglichen Perspektiven. 
Ich musste schnell sein, denn die Policia Local war nur noch wenige Blöcke von mir entfernt und ich war mir nicht sicher, was passiert wäre, wenn Sie sehen was ich da mache, da dort ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass eine Zufahrt derzeit für Autos nicht gestattet sei. Am Ende ging aber alles gut. In der Zwischenzeit hatte es angefangen zu regnen. Die Straßen leerten sich, ich stieg zurück ins Auto und fuhr weiter.  


Der Hafen von Desenzano: Ein malerisches Fischerörtchen mit einmaliger Architektur und Geschichte. 

 

Desenzanos Zentrum ist die pittoreske Piazza Malvezzi am Alten Hafen, wo früher die Lastkähne für den Transport der am Markt gehandelten Waren anlegten. Der Platz wird von einem antiken Bogengang umgeben, und im Zentrum steht das Monument von Angela Merici, der Gründerin des Ordens der Heiligen Ursula (Ursulinen). An der Strandpromenade, wo sich der Sarkophag von Attilia Urbica befindet, liegt der neue Hafen, von wo aus die Linienschiffe der Navigazione Lago di Garda zu anderen Orten am Gardasee auslaufen. Der alte Hafen ist eines der beliebtesten Postkartensujets von Desenzano und gilt als bedeutendes Wahrzeichen der Stadt.

Am Ende der Mole von Desenzano befindet sich der kleine Leuchtturm von Desenzano. Emanuele Zamboni, ein Schreiner aus Desenzano, stieß 1921, als er mit dem Bau eines Hauses beginnen wollte, auf die Überreste eines über 1000 m² großen römischen Gutshofs. Die Villa gilt als eines der wichtigsten Zeugnisse von großen spätantiken Villen Norditaliens: Eine erste Bauphase wird dem 1. Jahrhundert n.Chr. zugeschrieben, die Vollendung wird hingegen auf den Anfang des 4. Jahrhunderts datiert. Die Villa Romana gilt heute als wichtiges Beispiel dieser Wohnform in Norditalien. Erhalten blieben die 240 m² großen Reste von Bodenmosaiken und die Hohlraumheizungsanlagen, die als frühe Vorläufer heutiger Fußbodenheizungen gelten. Die Mosaiken zeigen eine Qualität der Ausführung, die den berühmten pompeijanischen Mosaiken gleichgestellt werden kann.


ENDSTATION GARDA




WIE HAT EUCH DER BERICHT GEFALLEN?

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Ulrike Rüther (Sonntag, 25 Juni 2017 18:54)

    Lieber Julian, wäre ich nicht schon Fan von Mercedes-Benz und den Oberitalienischen Seen, ich wäre es geworden beim Studium Deines Berichts. Der macht Lust auf das Land und das Auto.